Seit 2002 lässt sich Drewag-Ausbilder Rocco Kühn das SZ-Fahrradfest nicht mehr entgehen.

Rocco Kühn gehört zu den ganz treuen Anhängern des Fahrradfestes: Seit ihn Kollegen 2002 zur ersten Teilnahme ermunterten, ließ er sich keine Ausgabe mehr entgehen. 13 Mal in Folge radelte der Drewag-Ausbilder entweder die zweit- oder die drittlängste Strecke. Die Startnummern hat er alle aufgehoben – und die Medaillen sowieso.

20. SZ-Fahrradfest - Drewag-Ausbilder Rocco Kühn

Viele Kollegen mit am Start

„65 bis 85 Kilometer sind ein gutes Maß“, sagt der 43-Jährige. „Schließlich wollen wir die Sache entspannt angehen, und nach der Tour soll noch Zeit für ein Bierchen auf dem Theaterplatz bleiben.“ Meist starten drei oder vier Ausbilder, die die gesamte Strecke gemeinsam bewältigen. „Die rund 30 Azubis verteilen sich über verschiedene Touren. Hinzu kommen etliche weitere Teams aus anderen Bereichen der Drewag.“ 2014 war das Unternehmen mit insgesamt 422 Aktiven vertreten. Viele von ihnen radeln regelmäßig und wagen sich sogar an die ganz langen „Riemen“.

 

Regelmäßige Runden

Auch Rocco Kühn steigt längst nicht nur zum Fest aufs Rad. Er fährt damit zur Arbeit, dreht Feierabendrunden im Umkreis des Müglitztales und unternimmt alljährlich zu Himmelfahrt mit Freunden eine Tour nach Oybin. Je nach Anlass und Untergrund tritt er auf dem Alltagsrad, dem Mountainbike oder dem Rennrad in die Pedale. „Unsere Region bietet einfach ein ideales Gelände. Deshalb sind die Strecken des Fahrradfestes immer so abwechslungsreich.“ Da macht es ihm auch nichts aus, wenn es mal regnet oder richtig heiß wird. „Wir hatten ja schon bis zu 37 Grad.“

Am 5. Juli 2015 muss die Ausbilder-Truppe ohne Rocco Kühn auskommen. Denn er radelt natürlich mit, hat sich diesmal aber für die ganz kleine Runde entschieden. „Ich möchte mit meiner Tochter fahren“, sagt er. „Und die ist erst elf Jahre alt und noch nicht so geübt.“

Artikel von Birgit Hilbig (SZ, 9.6.2015)


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